Der Teufelsturm

Der Teufelsturm ist einer der ehemals 10 Stadttürme der ab 1344 errichteten Stadtbefestigung und war lange Zeit Kerker für die der kurfürstlichen Gerichtsbarkeit unterstellten Gefangenen. Der Überlieferung nach soll der "Duivels- oder Düfelsturm" seinen Namen im Mittelalter zur Zeit der Hexenverfolgung erhalten haben, als in ihm die der Hexerei angeklagten Frauen und Männer eingekerkert waren.
1978 fiel der halb verfallene Turm der Mendener Karnevalsgesellschaft Kornblumenblau (MKG) auf, die sich fest vornahm, aus dem alten Gemäuer ein Heim für die Westfälische Fastnacht zu schaffen. In mehr als 10.000 Stunden Eigenleistung und mit hohem finanziellen Einsatz haben die Mitglieder der MKG diesen Turm zwischen 1978 und 1981 renoviert und zu neuem Leben erweckt. Zum 25jährigen Jubiläum wurde der Turm gründlich renoviert und die Ausstellung mit Unterstützung der NRW-Stiftung, der Stiftung der Sparkasse Menden und des Bundes Westfälischer Karneval neu konzipiert. Modernste Medientechnik und aussagekräftige Exponate haben den Teufelsturm zu einem Erlebnismuseum werden lassen.




